Bluthochdruck – die hinterlistige Volkskrankheit

Was ist Bluthochdruck?

Landläufig herrscht die Meinung vor, Bluthochdruck betrifft nur ältere Menschen. Dies stimmt zwar von der Menge her, darf aber nicht verallgemeinert werden. Auch junge Erwachsene und sogar Kinder können darunter leiden. Ursachen für Bluthochdruck – auch „Arterielle Hypertonie“ in der Fachsprache genannt, gibt es viele. Meist trägt ein ungesunder Lebensstil dazu bei.

Mit jedem Herzschlag pumpt unser Herz Blut durch unseren Körper. Dafür ist es notwendig, dass das Blut einen Druck von innen auf die Blutgefäße auswirkt. Dieser Druck wird Blutdruck genannt. Ein normaler Blutdruck ist enorm wichtig, denn erst dadurch kann das Blut in der richtigen Menge durch unseren Körper fließen und Organe und Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen.

Der Blutdruck lässt sich anhand von zwei Werten beschreiben. Als normal gilt ein Blutdruck zwischen 120/80 und 130/85 mmHg.

Weichen die Werte nach unten ab, spricht man von „niedrigem Blutdruck“, im anderen Fall von Bluthochdruck, oder Hypertonie.

Wie viele Menschen „leiden“ unter Bluthochdruck?

  • Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche haben Bluthochdruck.
  • Drei von vier Menschen zwischen 70 und 79 Jahren leiden an Bluthochdruck.
  • Vier von fünf Menschen wissen von der Erkrankung, 88 Prozent der Diagnostizierten lassen sich behandeln.
  • Männer wissen oft nichts von ihrem Bluthochdruck und lassen sich seltener behandeln.
  • Drei Viertel der Behandelten erreichen durch eine Behandlung gute Blutdruckwerte.
  • Vier bis fünf von hundert Kindern haben heute bereits erhöhte Blutdruckwerte. (Quelle: Die Deutsche Hochdruckliga e. V.)

Ursachen von Bluthochdruck

Bei nur etwa 10 % der Bluthochdruckpatienten liegen ursächliche Grunderkranken wie Organleiden vor. Bei den übrigen 90 % geht man allgemein von einem andauernden, jahrelangen ungesunden Lebensstil aus. Die Risikofaktoren für Bluthochdruck sind mannigfaltig:

  • Familiäre Vorbelastung
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Zu viel Salz
  • Alkohol- und/oder Nikotinkonsum
  • Streß

Die besonderen Gefahren von Bluthochdruck

Oftmals treten bei Bluthochdruck über längere Zeit keine Symptome auf. Im Gegenteil, oft fühlen sich Patienten mit Bluthochdruck sehr gut, fit, sind nicht müde und abgespannt. Aber der Schein trügt. Bluthochdruck kann die kleinen und großen Blutgefäße enorm schädigen. Mögliche Folgen sind

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • beeinträchtigte Funktionsfähigkeit von Organen.
  • Veränderungen im Herzmuskelgewebe
  • Schlaganfall
  • Nierenversagen
  • Gefäßschäden
  • Durchblutungsstörungen der Beine

Diese schwerwiegenden Folgeerkrankungen beeinflussen nicht nur unsere Lebensqualität, sie können besonders häufig dazuführen, dass der Patient zum Pflegefall wird, oder die Erkrankungen können dann auch zum Tod des Patienten führen.

Wie erkennt man Bluthochdruck?

Die ersten Anzeichen von Bluthochdruck können sein:

  • Sie können schlechter ein- und durchschlafen.
  • Sie verspüren eine innere Unruhe, Angst, Zittern.
  • Sie haben Ohrensausen oder Geräusche im Ohr.
  • In Belastungssituationen verspüren Sie Kopfschmerzen oder Schwindel.
  • Sie haben häufig Nasenbluten.
  • Als Frau verspüren Sie Beschwerden wie in den Wechseljahren.

Blutdruck einfach messen

Die sicherste Methode, einen Bluthochdruck zu erkennen, ist das regelmässige Messen des Blutdruckes. Blutdruckmessgeräte, die auch für Laien verständlich und sicher zu bedienen sind, gibt es in jeder Apotheke, oder z.B. auch hier. In jungen Jahren reicht es sicherlich alle paar Monate.  Liegen jedoch eine oder mehrere der Risikofaktoren vor, empfiehlt es sich, den Blutdruck 1 x im Monat zu messen. Liegt bereits Bluthochdruck vor, dann ist eine tägliche Messung die sicherste Methode, nochmals steigende Werte schnell zu erkennen.

Was tun gegen Bluthochdruck?

  • Risikofaktoren wie Streß, Alkohol, Nikotin, Übergewicht reduzieren
  • Sport, Bewegung
  • Omega3

Lässt sich der hohe Blutdruck nicht mit diesen allgemeinen Hilfsmitteln beseitigen, unbedingt zum Arzt gehen und die Ursachen und die Werte abklären lassen!

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Quellen

https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/hypertonie/hintergrund
https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/herz-kreislauf-erkrankungen/bluthochdruck-2015754?tkcm=aaus